Mittwoch, 31. August 2011

Mir ist immernoch schlecht, die Wäsche liegt immernoch da.

Ich hab mich eben hingelegt, mir ist der Geruch von Essen in die Nase gestiegen, ich bekomm einen Heulreiz, ohne dass ich wirklich Tränen vergieße.
Einfach.. panisch.
Ich kann nicht mehr, gar nicht ich bin unbeschreiblich am Ende.
Heiß-kalt, kalter Schweiß.

Und ich in meinem Chaos.

Ich hasse mich und mein gottverdammtes, sinnentleertes Leben.

Und diesen Sinnlos-Post auch.
Mir ist schlecht von meine Coffeintablette. Nicht richtig schlecht, aber naja.
Keine Ahnung, wo mir der Kopf steht.

Meine Wäsche ist nass und liegt auf meinem Bett. Nicht auf der Wäscheleine. Nein.
Die Wäscheleine ist zusammengklappt und liegt auf dem Bett und über meiner Wäsche.

Hallo Antriebslosigkeit.

Keine Lust. Nicht mehr bewegen. Nichts mehr tun. Je weniger man reagiert, desto weniger ist man da. Bis alles nur noch wie ein Film abläuft. Der Traum vom weg-sein, für einen Moment nicht weit von der Realität entfernt.

Die Unfähigkeit etwas zu tun..
Wie gelähmt, aufgewühlt und rastlos und doch zu nichts zu gebrauchen.

Ich muss noch 2 Wäschetrommeln durchjagen, damit ich überhaupt was zum anziehen hab.
Kein Problem, die Wäsche liegt gleich über den Klingen, zwischen blutgetränkten Tempos, nebst den Essensverpackungen und einigen Fruchtfliegen, die es lustig finden, mich zu ärgern. Achso, die allerwertesten Pfandflaschen geben den Haufen noch den Rest. 
Ich lebe im Dreck, wirklich, es ist grauenhaft. Ich komme mir furchtbar ungepflegt vor.
Ich bin wirklich jeden Morgen froh, wenn ich meinen Kamm noch irgendwo zwischen den ganzen Sachen herausziehen kann.

Aber ich schaffe es nicht, es zu ändern. Ich will es auch gar nicht, mag keine Kraft mehr aufbringen.

-
Meine Therapeutin hat meine Eltern informiert, ich wollte das nicht machen. Ich bin froh, dass sies übernommen hat. Der Anruf von meinem Vater war wesentlich einfacher als erwartet, ich bin mir nicht ganz sicher, ob er nur nicht abgerafft hat, was mit mir grade abgeht oder ob er einfach so unheimlich locker drauf ist oder alles überspielt.
Wieauchimmer. Mein Vater kommt zum Unterschreiben mit, von meiner Mutter hör ich eh nichts mehr.

Es ist grausam. Ich hab Angst da morgen einen total normalen Eindruck zu machen. Meine Maske ist wirklich perfekt. Wie gesagt, ne Mitpatientin meinte, Zitat: "Hat die -wirklich- Probleme?" zu meiner Therapeutin.
Die hat sich nur Haare gerauft.

Ich kann alles perfekt überspielen, aber sobald ich alleine bin, stürzt meine kleine Welt gnadenlos ein. 
So wie.. jetzt. :(
Ab morgen 9 Uhr Tagesklinik. Heute noch Einweisung vom Hausarzt einholen, der wusste bisher nichts.
Ein Elternteil muss morgen mitkommen. FUCK! Hallo? Die wissen NICHTS!!!

SCHEIßE VERDAMMTE!

Dazu kommt: In meinem Kopf: "Dir gehts nicht schlecht genug", "Heuchlerin", "Du nimmst anderen einen Platz weg", "Stell dich nicht so an".

Ich hab so Angst, dass sich diese Stimmen bewahrheiten. Ich hab so Angst, meinen Eltern davon zu erzählen.

MEIN KOPF IST VOLL UND LEER ZUGLEICH, HILFE?

Montag, 29. August 2011

Mein Psychiater meint, ich hab Asperger, eine leichte Form des Autismus
Mein Psychiater meint, ich hab Eisoptrophobie, Angst vor Spiegeln.
Meine Therapeutin meint, ich hab ne Essstörung - Binge Eating.
Meine Therapeutin meint, ich hab ne Persönlichkeitsstörung.
Meine Therapeutin meint, ich hab ne mittegradige depressive Episode.
Beide meinen, ich bin sozial phobisch.

Mein Psychiater meint, es sei alles nicht so schlimm.
Meine Therapeutin meint, alles sei sehr schlimm.

Und was meine ich?!

Ich komm so gar nicht mehr mit mir klar, andauernd irgendwelche Gedanken, die sich wie Blitze durch mich ziehen. Ich kann sie nichtmal genau erfassen und trotzdem wehre ich mich wie Hölle. Ich spanne Muskeln an, kratze, beiße, schlage. Manchmal kann ich die Gedanken erahnen, sie handeln von Nutzlosigkeit, Heuchlerei - kurz: Von Selbsthass.

Wenn ich Pech habe, werde ich erst Mitte September vollstationär aufgenommen.
Ich hab keine Lust mehr, wirklich nicht. Ich will Hilfe, schnell, jetzt, bitte, ich halte es in meinem Körper nicht mehr aus.
Ich musste versprechen, mich zu melden, falls ich mir was antun will. Ja, super, wenn ich will, dann will ich. Dann will ich doch nicht mehr anrufen und die Gefahr eingehen, eingewiesen zu werden?

Ich hab keine Lust mehr auf diesen Horror von Leben. Ich will mich in einen Zug setzen, fahren oder fliegen - vllt. ja nach NY - und mich irgendwo runterstürzen.
Irgendwo, in einer großen Stadt, wo mich keiner kennt und keiner vermisst. Wo mich niemand identifizieren wird.
Ich möchte aus eurem Gedächtnis ausgelöscht sein.

Ich möchte, dass es so ist, als hätte ich niemals existiert.

Es werden immer mehr Striche auf meinem Bein, denn ich weiß ganz genau: Nichts wird jemals wieder gut werden.

Samstag, 27. August 2011

Und ich lerne das Blut lieben. Wie es von Taschentüchern aufgesaugt wird, sich durch jede einzelne Faser frisst und alles in ein kräftiges Rot taucht.

Es ist mir egal, wie es einmal aussehen wird, denn ich werde nie mehr normal leben. Und das ist alleine meine Schuld, nur meine :)

Ich bin nur noch am Grinsen. Es ist kein aufrichtiges Grinsen. Es ist ein:"Fickt euch alle"-Grinsen.
Es ist ein "Es ist mir alles so scheiß-egal"-Grinsen.
Es ist ein sarkastisches, selbstschädigendes Grinsen :)
"If you tell me to jump then I'll die. In my dreams I'm there."
Ich höre mir das Lied seit Tagen an, immer und immer wieder.

"I hope you remember me"
Das wird niemand. Und es sollte auch niemand. Ich will bei meinen Eltern keinen Schmerz hinterlassen, sollen sie ihr Leben halt leben. Ich hab keine Rachegedanken. Ich will nicht, dass meine Therapeutin sich an mich erinnert, das hätte sie nicht verdient. Ich will einfach weg sein. Weg, ohne dass es jemand bemerkt, ohne dass es eine tiefe Wunde reißt.
Ohne, dass es sich in der Schule rumspricht, ohne, dass sie in den Pausen zusammen heulen, wie sie es bei einem Unfallopfer getan haben. Ich kannte ihn nicht.
Für mich tun sie das nicht, ich bin mir sicher. Ich will es auch gar nicht.

Ich sehe absolut keinen Sinn mehr, wirklich. Mein Leben ist ein einziger Krampf zwischen sozialen Ängsten und Antriebslosigkeit.

Mich wunderts, dass es in meinem Zimmer noch nicht krabbelt, es ist so gottverdammt dreckig. Ich HASSE Unordnung.

Ich zocke nur noch, hab keine Lust mehr auf gar nichts, bin zu faul essen zu holen, was zwischendurch immer mal wieder durch den Antrieb von Fressattacken abgelöst wird. Ich kann so nicht mehr weiter machen.
Der erste Gedanke, den ich heute morgen hatte war: Wie kann man sich am sichersten umbringen.
Ich möchte keinen SuizidVERSUCH, ich weiß genau, dass ich ihn mir als ABSICHTLICHEN Hilferuf unterstellen würde, wenn er nicht klappt. Ich würde mich noch mehr hassen, bis ich es schaffe.
Es ist absurd, wie viele Suizidmöglichkeiten es gibt, ganz Abseits von den konventionellen Methoden, die jeder kennt.

Ich hasse es einfach nur noch, ich hab keine Lust mehr zu kämpfen. Es ist vorbei, meine Chance ist vertan.
"Stirb, Schlampe" würde ich ja sagen, aber hey, da mein wunderbarer Körper jeglichen Kontakt absolut blockt und ich nichtmal ansatzweise was mit nem Typen hatte, weil ich vor Panik und Gefühlskälte immer geflüchtet bin, wäre das wohl LEICHT vermessen.
Also, wie wärs mit folgender Alternative?

Stirb, liebloser Nichtsnutz



Die Einstufung "Suizidgefährdet" will ich nicht. Die verdiene ich erst, wenn ich Tod bin.

Freitag, 26. August 2011

Meine Posts werden immer einseitiger, meine Gedanken auch.

Den kompletten Vormittag über hab ich ein grinsen im Gesicht gehabt, weil ich von mehreren zuverlässigen Seiten indirekt bestätigt bekommen hab, wie perfekt meine Maske nach außen doch wirkt. 
Galgenhumor, schwarzer Humor, ich kann also doch was.

Jetzt: Steinstimmung. 

Keine Lust mehr auf gar nichts. Ich sollte eigentlich noch einen Anruf machen, ich wurde sogar angekündigt aber ich packs nicht. Die Situation ist wirklich grotesk, das muss ich zugeben, als nicht allzu einfach, aber wäre zu meistern. Ich verstehe mich mit derjenigen, die ich Anrufen soll gut. Ist eine aus dem Patensystem von meiner Thera.
Trotzdem schaff ichs nicht. Ich ruf nicht an, verbringe Stunden und Minuten damit, blockiert zu sein.

Wegen einem läppischen ANRUF.

Warum ist es nur alles so schwer? Warum kann es nicht einfacher sein? 
Ich will nicht mehr weiterkämpfen. Der Aufwand lohnt nicht. Die einzige Person, die mir Momentan wertvoll erscheint ist meine Therapeutin. Aber wie sie selbst sagte: "Ich bin bessere Therapeutin, als Mensch". Ja, das wird sich ja bald zeigen. 
Und wenns daneben geht, hab ich wenigstens den finalen Auslöser, dann hab ich nichts mehr zu verlieren, wenn ich dann nicht mehr will, dann verletze ich niemanden, der es nicht auch verdient hat.

Geht mit mir zu Grunde, meine lieben 60 Tabletten <3.
Vodka dazu wird mir schon irgendein Penner besorgen.

Ich bin gerührt, zugleich aber auch verängstig, verwirrt und geschockt von der heutigen Therastunde.

Wirklich, ich bin so durcheinander. Ich hab gestern noch gegessen, Musik mit Lautstärke an der Schmerzgrenze gehört, um einfach nur von dem Gedanken "geht es mir schlecht genug?" wegzukommen.
Ich habe mich damit wirklich fertig gemacht.

Nach grade mal 2 Stunden schlechten Schlafs bin ich irgendwie leicht psychotisch in aufgewacht, hab mich hin- und hergewälzt und schlussendlich gewartet, bis meine Mitbewohnerin aus dem Haus war, um duschen zu gehen.

Die Stunde ansich.. hat mit einem Klinikanruf begonnen, nun weiß ich, was es mit der Wackelkandidatin auf sich hat. Sie weiß nicht, ob sie dort bleiben soll, wenn sie nicht mehr kommt, darf ich hin. Falls es gar nicht klappt, gehen meine Thera und ich am Montag direkt dorthin und machen bisschen Druck, selbst wenn ich dann stationär aufgenommen werde. Und wenn auch das nichts wird, haben wir überlegt ne Klinik außerhalb meiner Stadt zu suchen.

Ich bin wirklich froh, dass meine Thera so für mich da ist. Am Montag hab ich so oder so nochmal einen Termin bei ihr, am Freitag gehe ich mit ihr zusammen zum Jugendamt.
Ich soll am Wochenende irgendwas unternehmen und mich verabreden.. wenn ich nichts mache, meinte sie, sie schleppt mich mit auf nen Familienausflug von ihr. Total süß! Und sie meinte das Ernst ;)
Irgendwie ist sie für mich momentan so viel mehr Mutter, als meine leiblichen Eltern. Ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen.
Wenn was ist, darf ich sie anrufen, auch am Wochenende. Wenns mir nicht gut geht, können wir uns auf ein Eis treffen, meinte sie.
Ich finde es so toll, jemanden zu haben, der für mich da ist. Ich kenne das nicht. Wirklich nicht.

Von meinen Eltern hab ich mich total distanziert, ich hab nicht das Bedürfnis sie zu sehen, ist jetzt auch schon gut 2, 3 Wochen her. Sie fehlen mir nicht. Sie denken, es geht mir gut.
Ja, das wird lustig. Sie wissen also weder, dass ich zum Jugendamt gehe und sie zahlen MÜSSEN, noch wissen sie, dass ich in ne Klinik gehe. Hach, was freu ich mich auf deren Gesichter, nicht. Meine Thera hilft mir, ihnen das beizubringen, macht es notfalls auch alleine, damit ich aus der Schussbahn bin.

Und nun zum verängstigten Teil: Ich weiß ganzganzganz genau, dass nur noch wenige Therapiesitzungen von der Krankenkasse bewilligt sind. Was ist dann?
Dann bin ich wieder alleine?
Ich habe wirklich große Angst davor, weil ich genau weiß, dass ich dann nicht mehr lebensfähig bin. Momentan ists auch schon echt hart, ich lebe zwischen PC und Fernseher.

Mein Herz brennt.

Ja, es muss sich für euch unheimlich komisch und bekloppt und bescheuert anhören, was ich gerade schreibe. Aber wirklich, ich hab meine Therapeutin so lieb gewonnen. Wie eine Mutter, eine bessere, als meine es jemals war.
Was würdet ihr denken, wenn ihr Angst haben müsst, dass der Mensch, der alles von euch weiß, dem ihr Vertrauen könnt, der für euch da ist, bald weg ist? Weil er doch irgendwie nur bezahlt wird dafür?

Ich weiß nicht, wie viel von ihrer Fürsorge echt ist, wie viel vom Job her. Was ich weiß ist, dass sie mehr tut als sie müsste und mehr, als je ein anderer Mensch für mich getan hat.

Mein Herz brennt weiter, beengend und bedrückend. Und doch so gerührt.

Donnerstag, 25. August 2011

Wütend auf mich, meine Thera hat mir morgen noch einen Termin angeboten. Ich hab das nicht verdient, wirklich nicht.
Alles was ich bin ist zu faul, um meinen Haushalt auf die Reihe zu kriegen. Mehr nicht.

Ich komm auf Hilfeangebote nicht klar.

Mittwoch, 24. August 2011

Ich darf da nicht hin. Meine Probleme sind dafür nicht groß genug. Ich hab keine Rechtfertigung für sowas. Schon gar nicht akut. Meine Therapeutin bewertet die Situation falsch. Wirklich. Sie sieht doch nur das verängstigte Häufchen Elend. Ich kann doch ab und zu auch Lachen. Es ist doch nicht alles schlimm. Meine Probleme sind nicht schlimm genug. Ich mach da nur einen Wirbel drum. Verdammt, shit.

Ich sitze auf heißen Kohlen und es pisst mich an. Keine Meldung von meiner Thera mehr. Sie wollte sich melden.
Mich macht das sauer, verletzt, traurig.. Ich bin allein, ganz alleine.

Ich sollte versuchen, diesen Funken Hoffnung auszulöschen und ihn nicht mit Sauerstoff anheizen. Grrr.
Ich bin sauer auf mich, weil ich mir Hoffnung mache. Sauer, weil ich gerade keine Angst habe, jeden Moment ausm Fenster zu springen.

Sauer, weil ich einfach nur Angst habe. Angst, dass alle erwarten, dass es mir viel schlechter geht, als dass es das tatsächlich tut.
Ich will deren Vorstellungen gerecht werden. Oder sie übertreffen. Aber nicht untertreffen.
Ich hab Angst.
OMG. Meine Therapeutin hat dem Jugendamt allen Ernstes in ner Mail verklickert, dass es mir beschissen geht.

Ich kann damit nichts anfangen.

Eigentlich ja normal, mich wirfts aber total aus der Bahn.

Ich bin überrumpelt, überrollt.
Freitag Termin dort.

Meine Eltern denken, mir gehts besser denn je. Meine Oma denkt, mir geht es super. Meine andere Oma hat nichts mehr von mir gehört.
WIE ZUR HÖLLE SOLL ICH DENEN DENN BEIBRINGEN, DASS ICH A) BEIM JUGENDAMT WAR UND B) IN NE KLINIK KOMME?

Überforderung lässt grüßen.
Wenn ich so drüber nachdenke? Ich kenne kein Gefühl, das das Leben erstrebenswert machen würde.
Ich mein das ernst! Ich werde niemals lieben können und niemals glücklich werden. Das einzige was ich evtl. schaffe, ist eine Karriere. Dann bin ich einer dieser unzähligen Menschen, deren ganzes Leben ein einziger Schein ist, die ihre Kontakte nicht aufgrund von Sympathie auswählen, sondern aufgrund von Einfluss. Ich werde kaputt und zerbrochen versuchen, mein Leben mit Arbeit und Geld kitten.
Es wird beschissen sein. Und doch die einzige Aussicht.

Ich habe trotzdem Angst. Angst davor, dass ich mich umbringe, Angst davor, dass es klappt, Angst davor, dass es nicht klappt.
Angst davor, eingewiesen zu werden, Angst davor, zu wissen, dass mir niemand mehr helfen kann. Angst davor, zu wissen, dass ich mich umbringen werde. Angst vor dem Gefühl der gestrigen Nacht.

Mein Lebenelixier ist Angst.

"Das Sterben der Seele beginnt nicht mit dem Tod, sondern mit dem Fehlen von Liebe"
Mir gehts wieder besser. Ich weiß immer noch nicht, wie es weiter gehen soll, aber erstmal ist diese Gewissheit, dass ich sterben werde weg. Ich hatte wirklich Angst.

In letzter Zeit hab ich andauernd so Hirnscheiße.

Ich bin ausgelaugt.. aber erstmal froh, dass es vorbei ist.
Ich schwanke zwischen der Gewissheit mit Zufriedenheit und Verzweiflung mit Heulkrämpfen.

Ich muss morgen mit meiner Therapeutin reden, dringend.
MIR KANN KEINER MEHR HELFEN! ICH WEIß ES! ICH KANN NICHT MEHR :(((

Scheiße man. Scheiße.
Ich bin nur noch am heulen.

Ich kann nicht mehr. Ich werde mich töten. Nicht jetzt, aber bald.

Ich weiß nicht, ich fühl mich, als ob sich n Hebel umgelegt hätte. Mir gehts nicht schlecht, nein, auf eine komische Art und Weise vllt. sogar gut. Wie heute morgen geschrieben: Ich weiß, dass ich bald sterben werde.
Hört sich total bescheuert an.

Aber ich werde nie wieder normal leben können.

Ich hab keine Suizidpläne, die ich durchführen möchte.

Es ist einfach nur komisch. Ich hab keine Angst mehr.
Ich glaube nicht, dass mir noch irgendjemand helfen kann. Und es macht mich doch grad traurig. Mir wird keiner helfen können, denn ich bin nicht depressiv. Diese Gedanken sind meine, sie sind nicht krank, sie sind rational begründbar, denn bei mir wird nichts mehr gut werden.

Nie mehr. Nie mehr werde ich normal werden.
Ich warte auf dich, Tod, ich warte.

Mein Text hört sich krank an. Es fühlt sich auch krank an.
Mir wird die Tagesklinik nicht helfen. Ich will sterben.

Dienstag, 23. August 2011

Meine Therapeutin hat angerufen, die Klinik hat sich noch nicht gemeldet.

"Du bist nicht alleine, okay?" Danke, dass Sie da sind, aber verdammt, in nur ca. 10 Stunden bin ich es. Es gibt kaum mehr Sitzungen.

Ich hab mich am Telefon total bescheuert verhalten.
Jetzt sitze ich hier und fresse und ritze. Oh, falsch. Ich esse ein wenig und kratze am der Hautoberfläche. Ich verfickte Pussy.

Später hol ich mit noch ein Eis, das dann in den hoffentlich bald überfüllten Magen wandert :D
Dann kann ich meiner Thera sagen, dass ich ihr "Iss noch ein Eis oder so" befolgt habe :DD

Ich Arsch.
Ich war eben bei meiner Therapeutin. Ich hab jetzt einen Termin beim Jugendamt wegen betreutem Wohnen und einen getätigten Anruf in der KuJ-Psychiatrie. Wenn alles klappt bin ich ab Morgen in der Tagesklinik.

Was hab ich nur angestellt? War das gut? War das schlecht? Ich bin nassgeschwitzt.
Ich weiß, der Tod wird kommen.

Ich empfange ihn mit einem panisch-zufrieden-sarkastischen Lächeln und Wasser in den Augen.


Edit: Das ist keine Suizidankündigung, nicht jetzt.

Montag, 22. August 2011

Von Überdosis zu Überdosis, mein Leben außer Rand und Band. Meine Medikamente legen mich schlafen.

Ich bin alleine. Mir ist schlecht vor Hunger, ich wollte eigentlich nach der Fahrschule Essen fürs fressen kaufen. Ich habs nicht mehr, keine Kraft. Keine Kraft mehr um zu essen. Ist das vorstellbar, ich und keine Kraft mehr um Nahrung aufzunehmen? Schnucki, sonst gings doch auch immer bestens.

Ich habe wirklich Angst, dass ich nach dem Therapieende auch mein Leben beende.


Wozu eigentlich Angst? Ich hab doch eh keine Lust mehr auf Leben. So what.


Because I don't care anymore.

Mir kommen in letzter Zeit so häufig die Tränen.
Ich möchte einfach nicht mehr.
Ich hab keine Kraft. Ich möchte nicht mehr fasten, ich will fressen. Ich möchte nicht mehr kämpfen, ich möchte aufgeben. Ich möchte mich nicht mehr rechtfertigen, ich will versinken. Ich möchte nicht mehr im Bett wach liegen, ich möchte schlafen, lange. Ich möchte nicht mehr aktiv sein, ich möchte vegetieren.
Ich möchte einfach nicht mehr.

Nichtmal eine einzige Bewerbung hab ich losgeschickt. Ich bin zu kraftlos für ein schlechtes Gewissen.

Ich will hier weg. Weg von meinem Chaos, raus aus meinem Leben. Weg sein. Bittebittebitte.

Ich wiederhole mich andauernd in meinen Posts, aber ich hab einfach keinen Bock mehr. Ich renne fast nur noch versteinert-depressiv rum. Es quält mich, dieses Leben.
Warum noch? Wenn die einzige Person, der man wichtig ist, die Therapeutin ist, die man dafür bezahlt?
Die dafür bald nicht mehr bezahlt wird? Die sich bald nicht mehr Sorgen wird?

Dann hab ich niemanden mehr. Dann kann ich doch gehen, oder?
Es ist 3:50 und ich habe Angst schlafen zu gehen, weil ich mich dann wohl nur rumwälzen würde.
Ja, blöd - Irgendwann muss ichs eh wagen.

Irgendwann kommt er eh, der Tod. Wozu Angst haben?

Mir ist heute klar geworden, dass das mit meiner Thera langsam echt ungesund wird. Ich bin total abhängig, wirklich total! Ich weiß nicht, ob das jemand von euch so kennt.
Meine Thera bietet mir an mit ihr Eis essen zu gehen, mir beim Umzug zu helfen, in den Ferien mit ihr und ihrer Familie einen Ausflug zu machen, mit ihrem Sohn Brot zu backen, sie schickt mir SMS während ihrer Urlaubzeit und ich darf sie anrufen. Sie umarmt mich. Sie ist für mich da. Ich habe sie unheimlich gern, aber wirklich Angst vor dem Ende. Große Angst davor, dass sie diese Abhängigkeit nicht auflöst, aber genauso große Angst, dass sie es tut.

Ich habe nur sie.

Mein rationaler Teil flüstert: "Das geht nicht gut für dich aus, du musst wechseln. VT bringt dich sowieso nicht weiter".
Meine Emotionen schreien lauthals: "Hoffentlich belastest du sie nicht, pass auf sie auf", zur gleichen Zeit aber auch: "Ich fühle mich so angenommen und wohl bei ihr".

Der letzte Teil überwiegt. Ich habe Angst vor einem Wechsel, Angst, dass mich mein nächster Therapeut nicht  so sehr "betüddelt" und sich mehr abgrenzt, Angst davor, dass er professionell ist.
Weil eigentlich bin ich doch froh, dass meine Thera für mich da ist.

Ich bin 17, ich kann nicht alleine. Ich kann nicht. Nichtmal mehr mit meiner Thera kann das so weitergehen, ich rutsche immer weiter ab.
Ich habe vorhin für mich (mal wieder) entschieden, in die Klinik zu gehen - wobei zusätzlich jetzt auch noch das "Aber" wegen der Schule vorhanden ist. Es ist der Abijahrgang!!
Oder ich mach halt jetzt wirklich knallhart 1 Jahr Seelenklempnerei und starte dann voll durch?

Ich weiß es nicht.

Ich glaub ich kann meiner Therapeutin das so nicht sagen.
Ich habe Angst, vor allem, was kommt.

Sonntag, 21. August 2011

Ich will das wohlig-warme Gefühl von Essen in meinem Bauch.
Ich habe mir in meinem Suchtspiel einen Sicherheitsbann geben lassen. Danach angefangen aufzuräumen, Fernsehn geschaut, Wunden aufgerissen.
Dann die Zuständigen angeschrieben, ich will den Bann rückgängig machen. Kein Problem, dauert 48 Stunden. Solange mach ich mir halt einen neuen Charakter. Bist du dumm.

Kein Bier, leider. Konnte mich nicht aufraffen, zu duschen.

Ich will fressen. Veggieburger von McDonalds, mich füllen und meine Gedanken auf die Nichtigkeiten eines Fressanfalls richten. Inzwischen hab ich geduscht, ich mag trotzdem nicht raus.



Absturzlied.

Vllt. sollte ich meinen Blog umbennennen in: Chronik eines Absturzes.

Der gestrige Morgen war komisch, schlecht. Meine Empfindungen waren verzögert - Ich hab mich fremd gefühlt. Ich konnte bspw. an die Armaturen im Bad greifen, hab schon gesehen wie ich sie berühre, aber erst wenige Momente später auch die Empfindung, also den Druck und die Kälte der Armatur wirklich gespürt. Beschissen zu beschreiben, es war einfach nur komisch und fremd.

Der gestrige Abend bzw. die Nacht war der Horror, ich hab tiefer geschnitten als sonst, hab aber immernoch keinerlei Klammerpflaster oder Verbandszeugs da. Irgendwann hab ich echt gedacht ich drehe durch, ich hab angefangen hysterisch zu heulen, kratzen, Angst zu haben. Ich hab mich so verzweifelt gefühlt, hätte der Zustand noch 2, 3 Minuten länger gedauert, wär ich in die Psychiatrie gerannt.

Ansonsten: Ich kann nicht mehr schlafen. Hab gestern 6 meiner alten AD-Tabs geschluckt,um schlafen zu können. Hat gut gewirkt, nach 20 Minuten konnt ich nicht mehr klar sehen vor Müdigkeit. 12 Stunden geschlafen. Gestern 1,5. Vorgestern 10 gequälte Stunden.. rumwälzen, ..., vorvorgestern 3 Stunden.

Nebenjobsaussicht: Nicht vorhanden.
Ich vegetiere zwischen blutverschmierten Tempos, Essensverpackungen (natürlich leer!!), Flaschen, Dreck.

Dienstag Thera - Ich hab ein schlechtes Gewissen. Ich hab versagt. Ich will in ne Klinik. Ich hoffe, ich schaffe es, ihr das zu sagen. Aber was ist dann mit der Schule?

Meine Therapeutin weiß nichtmal, dass ich ritze. Ich hab immer betont, dass ich das nicht mache, bis ich damit angefangen habe. Irgendwie ist das nicht fair von mir. Gelogen hab ich also nicht, aber etwas verschweigen ist nicht viel besser.

Einfach nur scheiße. Scheißscheißescheiße. Ich will Bier. Ich will mich zerstören. Sterb ich halt an Leberversagen :D Ich kann mich eh nicht ausstehen :D:D.
Ich versuch jetzt aufzuräumen, dann Klammerpflaster kaufen, dann Essen kaufen und am Bahnhof Bier holen :D:D
Fuck yourself.

Ja, ich antworte noch, ich habs nicht vergessen, es tut mir Leid. Wirklich :(



Samstag, 20. August 2011

Erzwungener Körperkontakt, nur schlecht gefälschte Lächeln, Alkohol - oh nein, für mich doch nicht, darf ja nicht <3 Dumme Andeutungen, "mach dich mal locker".

OHGOTTVERDAMMT so einfach ist das nicht.

Schön weiter "Kontrolle" behalten, Fluchtreflex, halb 2 - endlich kann ich gehen, ohne dass es bescheuert kommt, danke.
Dabei war natürlich auch meine ehemalige beste Freundin.
Ja, die, die mich hängen gelassen hat, als ich mich isoliert hab.
ab.
Die, die eifersüchtig war, weil ich bei anderen gut angekommen bin. "Sie konnte das nicht verstehen, so hübsch bin ich ja gar nicht".
Die, der ich mich als letztes anvertraut hab.
Die, von der ich gelernt hab, wie beschissen Menschen doch sind.

Meine Mitbewohnerin hat mich heut mit frisch aufgeschlitztem Bein gesehen, genial, fuck. Später dann mit einem beschissenen Grinsen "Hiiii". Ja, danke, am Arsch.

Morgen sitz ich im Zug zu nem Kumpel, mit diiiieser ehem. besten Freundin und ner anderen. Ich soll n Bikini mitbringen. "Ders kaputt". Ja, bessere Ausrede hätt ich ja kaum finden können.
Wird lustig, werd ich halt in Jeans da sitzen und denen beim Planschen zuschauen? Jawoll.
Hab nichtmal Verbandszeugs da, die Jeans heute nur notdürftig mit nem Zewa geschützt, damit man nichts durchsieht. Kamen jetzt noch Schnitte dazu. Kommen noch welche. Ich hab keinen Druck, ich hab nur keinen Bock mehr.


Sonntag, 14. August 2011

Meine Mitbewohnerin ist wieder da, ich zittere.


Weil Madame sich aus aktuellem Anlass mal wieder das Köpfchen zerbricht, dürft ihr euren Senf auch mal abgeben.. Umfrage ist rechts. Falls euch noch Antwortmöglichkeiten fehlen, schreibt mir grade.

Samstag, 13. August 2011

Vorweg: Elisabeth und Arya, ich hab euch nicht überlesen, ich reagiere noch, sorry. Manchmal muss ich mich für sowas einfach sammeln, ich will euch nicht "abfertigen".

__________________________________________
Aber nun erlaube ich es in meiner Selbstsüchtigkeit, das Thema zurück auf mich zulenken.

Bisher und auch weiterhin im Angebot:

  • Chaos im Zimmer
  • Depressiver Hirnmüll, Kraftlosigkeit
  • Fressanfall 
  • Mitbewohnerin die einfach "weg" ist und allgemeines schlechtes Gewissen wegen ihr
  • aufgekratzte Schürfwunde vom Radunfall
  • Absolut tiefschwarzer Humor <3 (..und wenn ihrs unlustig findet)

endlich wieder im Sortiment:
  • Selbstzerstörungsdrang
  • Selbstmordgedanken
  • 2-Tages-Hungerphase
  • Ewiger Kampf mit meiner Wenigkeit
  • Mein Computerspiel

aber jetzt zusätzlich und nur für euch neu im Angebot:
  • neues Medi, dessen Nebenwirkungen wir absolut heiß finden. 95% der Patienten bekommen sie. Jarrr, darunter Jackpots wie: Gewichtszunahme, vermehrtes Schwitzen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, ... Thumbs up. Achso, in Verbindung mit Alkohol können tödliche Leberschäden auftreten <3
  • verkacktes Treffen mit Mitpatientin, wir lieben es ja über alles, peinliche Gesprächspausen aufkommen zu lassen und die dann mit bescheuertem Grinsen zu füllen. 
  • jetzt auch nachts um 2 für einen Fressanfall einkaufen gehen! Wir ignorieren die Party-Menschen, die wir so sehr fürchten einfach mal ganz gepflogen, geht ja schließlich um Essen. McDonalds - I'm lovin' it.
  • Ne Großmutter die mich auch nur verletzt (soweit nichts neues), die möchte, dass ich mal zu ihr fahre. Oder den Kontakt abbreche. Ich hab Angst vor endgültigen Entscheidungen, aber auch vor Verletzungen.

Fazit: Ich würde das Leben gerne abbestellen. Abo kündigen. Keine Werbung mehr - Bitte - Danke.


Donnerstag, 11. August 2011

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, es läuft aufs alltägliche raus. Ich versinke im Chaos, habe bis um 15 Uhr geschlafen, keine Lust auf den Tag. Stattdessen hab ich mir meine Schürfwunde aufgerissen, jetzt liegen knapp 4cm² offen. Ekelhaft! Gibt außerdem Narben! Mir ist schlecht.

Demotiviert.

Kennt man ja.

Hallo, kann ich nicht normal sein? Bitte?

Mittwoch, 10. August 2011

"Heute wird das letzte Mal gefressen, dafür hau ich heute nochmal richtig rein" - Ja, es ist unheimlich einfach, mich selbst reinzulegen. Ich esse.. und esse.. und esse.. gestern übrigens auch.
Morgen mach ich meinen Vertrag beim Fitnessstudio fest, die haben 24Stunden offen. Das nenn ich mal gut, vor allem weil ich mich wohl am ehesten in der Nacht motivieren kann und mich dann auch keiner schräg anguckt.
Aber ich werd eh nicht hin gehen, hallo Pessimismus

Meine Mitbewohnerin ist immer noch nicht wieder daheim, dabei wollte sie spätestens Dienstag wieder kommen.  Gut, nicht dass ich nicht alleine sehr gut auskomme, aber es spannt mich an.

Ja, keine Ahnung, hab mal wieder keine Lust auf gar nichts. Weg sein wäre was Tolles.

Wegen meinem Nebenjob bin ich übrigens immer noch kein Stückchen weiter, ich werd meine Therapeutin enttäuschen, mich selbst hassen, jaja. Ich seh schon, ich steh grad voll auf schwarzen Humor und bin leicht makaber drauf.. macht alles ein wenig unglaubwürdig. Scheiß drauf, mein Blog, meine Gefühle, meine Gedanken... auch wenn ich es nicht glauben mag.

Sinnloser Scheißdrecks-Post Nr.1

Ich geh jetzt weiter fressen und RHCP hören.

So, da ich nun wieder im Besitz eines Laptops bin, kann ich auch endlich meinen Blogaward-Post machen!
Vielen Dank, Fee! (klickt auf ihren Blog, sie hat viel zu wenige Leser! :)) 
  1. Ich finde Ambivalenz grauenvoll
  2. Ich weiß nicht, ob meine Ziele 
  3. Ich kann nur ganz oder gar nicht, nicht nur im Bereich Essen
  4. Ich hab Angst, ohne den Druck, den ich mir selbst mache, gar nichts mehr auf die Reihe zu bekommen
  5. Ich liebe Sprachen, vor allem Deutsch und Englisch und es ärgert mich total, dass ich trotzdem noch recht viele Fehler mache
  6. Ich bin fast immer Pessimistisch
  7. Ich freue mich über kleine, authentische, zwischenmenschliche Gesten wie blöd, nur schade, dass es sowas heutzutage so selten gibt
Ich möchte den Blogaward an dich zurückgeben, liebe Fee. Ich hab mich wirklich sehr über deine Worte gefreut, ich kann nur dasselbe zurückgeben, ich wünsche dir auch das Beste.

Montag, 8. August 2011

Ich habe jetzt endlich meinen neuen Laptop und ich habe mir selbst versprochen, aufzuräumen, bevor ich ihn auspacke. Es war wirklich verdammt schwer, mich dazu aufzuraffen, aber im Endeffekt auch echt erleichternd.
Mich erdrückt das Chaos immer wahnsinnig und macht mich dann noch depressiver.

So viel dazu, nur als kurzen Zwischenstand, denn grade gehts mir ein wenig besser. Ich geh nu schlafen, gute Nacht Welt ;)
Uh ja, seit nun 5,5 Stunden liege ich in meinem verdammten Bett und bewege mich nicht vom Fleck. Ich lasse mich berieseln mit wunderbarem Hartz-4-Fernsehn.
Irgendwann kam ne SMS von meiner Therapeutin mit nem Hinweis auf ein WG-Zimmer, das ich mir doch mal anschauen könnte. Sie ist im URLAUB!! Verdammt nochmal, sie soll doch nicht im Urlaub an mich denken, ich enttäusche sie doch nur.

ICH sage, dass ich das alles schaffe, ICH lehne ihre Hilfsangebote ab.
Aber ICH komme auf meine Scheiße nicht mir klar.

Ich muss dringend lernen Hilfe anzunehmen!

The longer the title, the less important the job.

Und mal wieder liege ich in meinem eigenen Dreck, irgendwann ersticke ich darin noch.
Wunderbar, ich nehm jetzt die Pille. Ich werd nie irgendwas mit einem Typen haben, so hart und selbstmitleidig es klingt, aber ich glaube das wirklich. Ganz ohne Scheuklappen, sogar mein Verstand glaubt nicht daran.
"Blabla, das kommt noch"? Ne, eher nicht, ihr kennt mich nicht gut genug, um das behaupten zu können.

Pille, um einfach eine Tablette mehr nehmen zu können, systematische Selbstzerstörung. Auf mich hat momentan alles, was Schäden verursacht oder verursachen könnte eine magische Anziehungskraft, als ob ich darauf gepolt wäre. Der einschläfernde Erste-Hilfe-Kurs wird plötzlich interessant, wenn es darum geht, wie man sich denn um die Ecke bringen kann. Aber auch einfach Reportagen über Risiken von írgendetwas sauge ich auf wie nichts.
Könnte man ja mal gebrauchen.

Mir ist wieder mal bewusst geworden, dass ich mir echt selbst Steine in den weg lege. Wenn ich mal die Motivation um meine Fressanfälle zu bekämpfen habe und anfangen will, gesund zu essen, kommt direkt der Gedanke "Na iss doch direkt weniger!" dazu. Bescheuert, weil mir das jede Chance auf Gesundung verbaut.

Ich MÜSSTE jetzt unbedingt was wegen der Bewerbungen tun, mein schlechtes Gewissen plagt mich wirklich, ich will meine Therapeutin nicht enttäuschen. Gleichzeitig würde ich am liebsten einfach alles losloassen und mich nur noch betrinken, bis die Schule wieder beginnt.

Samstag, 6. August 2011

Keine Flaschen weggebracht, habs vergessen (wirklich!). Einkaufen war ich trotzdem, danach im Regen in nen Park gefahren, auf ne Bank gesetzt, gegessen. Yufka, Brezeln, Schokobrötchen. Ne Stunde den Regen auf mich niseln lassen, im Dunklen losgegangen, Rad geschoben. Irgendwann aufgestiegen, gefahren. Kreuzung, Bahnschienen, Nässe, hingeflogen. Hose zerrissen, Blut, Leute die mir helfen wollen und ein absoluter Fluchtreflex meinerseits. Aber immer schön Lächeln: "Danke". Weiterlaufen, weinen unterdrücken, dunkelste Straßen langgehen, nicht gesehen werden, zuhause ankommen, Tür aufschließen, Tür zumachen, Tür abschließen, heulen, heulen, heulen. Es war zu viel. Ich hab immer wieder angefangen, wegen jeder Kleinigkeit, wegen ner Flasche, die ich nicht sofort aufbekommen hab, weil ich mich im Spiegel gesehen hab, wegen allem.

Ich kann nicht mehr.

Nein, ich habe nicht geheult, weil meine Wunden so wehtun.

I don't sing for anybody. I wouldn't sing for the Queen dear.

Uh, meine Stimmung schwankt einfach so extrem, oft auch ganz ohne Anlass. Nicht gerade heute, aber allgemein.
Ich hab keine Ahnung warum - Es geht wirklich von absolut zufrieden und energiegeladen bis zu ausgepowert, depressiv und emotional versteinert. Ich würde wirklich gerne wissen, wie es dazu kommt, weil es wirklich keine Gründe für den Umschwung gibt. Die gute Stimmung kommt, aber geht auch genauso schnell wieder, komplett ohne Ankündigung, keine Grauzone dazwischen, innerhalb von vllt. 10 Minuten schlägt es ins andere Extrem um.
Wirklich anstrengend.

Blablubber, "das ist normal in der Pubertät"? Nein, finde ich nicht. Zum einen sollte ich aus dem Pubertätskram langsam aber sicher raus sein und zum anderen glaube ich wirklich nicht, dass es so krass ist.

Irgendwie hat der Post gerade absolut keine Struktur und mir fällt absolut nichts mehr zu dieser Tatsache ein, wollte es nur mal festgehalten haben. Ich wiederhole mich, kann das sein? Ich les mir meine Posts nie ein zweites Mal durch, mir fällt es allgemein schwer meine eigenen Gedanken nochmal zu lesen, auch bei Tagebucheinträgen, ... einfach weil ich sofort anfange alles zu entwerten, was ich Zustande bringe. Auch in Klausuren, würde eh nur Verschlimmbesserungen machen.

Ich geh jetzt nochmal einkaufen und ein paar Flaschen abgeben, hier haben sich nämlich inzwischen stattliche 3 Tüten voller Leergut angesammelt und Dank meiner sozialen Phobie hab ichs nie geschafft das Zeugs wegzubringen. Könnte ja blöd aussehen, wenn ich mit ner Tüte Leergut rumlaufe. Jaja, was denken die anderen dann wohl von mir? Seh ich aus wie ne Flaschensammlerin? Nö. Machen andere Leute das auch? Ja. Also, wo ist das Problem, meine Liebe? Keine Ahnung.

Einfach tun, jetzt, Tschü.
Kein Fluchtreflex, im Gegenzug aber absolute Kraftlosigkeit. Gepaart mit ein bisschen Gleichgültigkeit, mehr oder weniger Emotionslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und dem liebsten Depressiv-Scheiße-Gefühl.

Beim Fitnessstudio war ich.. nicht.

Beschissener Tag.
Mir wird grad aufs aller Härteste bewusst, dass ich keine Bezugsperson mehr hab, bzw. in absehbarer Zeit. Da ist nur noch meine Therapeutin. Und diese werde ich in etwas mehr als 10 Sitzungen auch nicht mehr haben.

Meine Eltern sind mehr Belastung.
Meinen "Freunden", die ich noch habe, spiele ich nur etwas vor.

Ich bin alleine, ganz alleine.

Und jetzt? :(
Ich komm darauf nicht klar.

Edit: Spiegel, starren, 5 Minuten, 10, keine Ahnung. Ich sehe mich, ein kaltes Herz und eine dazu passend, absolut kalte Erscheinung. Kein Lächeln, starren. Tränen kullern über meine Wangen, ich verziehe keine Miene.

Was ist nur aus mir geworden? 

Falsche Frage.

Was bin ich?
Die ganze Zeit schon?
Und warum?
Warum ich?
Was ist mir passiert, dass ich so bin?

I was dating a transvestite: My mother said "Marry him. You'll double your wardrobe."

Mein Herz schlägt im Takt der Musik, zumindest gefühlt.
Gestern hatte ich spät abends noch einen totalen Motivationschub und hab aufgeräumt, bin dann bei Platzregen rausgegangen und Rad gefahren. Ein Gefühl von Freiheit mit verschmierter Wimperntusche, zerlaufenem Eyeliner rumzufahren und durch die größte Pfütze zu fahren, sodass meine Schuhe klatschnass werden. Ich bin lächelnd mit Regenjacke und Musik im Ohr durch die Grünanlage gefahren, es hat wirklich gut getan.

Heute ist der Tag.. okay, nicht gut aber auch nicht schlecht, aber langsam breitet sich ein einengendes Gefühl in mir aus, bedrückend, undefinierbar.
Ich muss heute noch einkaufen gehen und wollte mich bei einem Fitnessstudio informieren, am liebsten wär mir eins mit 24h-Öffnungszeit. Ich geh auch mal nachts um 2, wenn mich die Motivation überkommt. Und das ist nunmal meist in der Nacht. Dann ists schön leer, dann kann ich vor mich hingrinsen, bescheuerte Kopfpläne schmieden ohne dass mich der Typ von der Hantelbank gegenüber dumm angafft.
Freiheit!

Naja, wie gesagt, rauskommen ist grad die größte Hürde für den Moment. Ich sitz schon fett geschminkt da, aber ich hab Angst totale Panik und Fluchtreflexe zu bekommen, wenn ich jetzt raus gehe. Ich fühl mich wirklich labil, da reicht oft schon ein einziger Blick aus (nein, er muss nichtmal schräg sein!) und ich würd am liebsten davonlaufen.

Aber einkaufen muss ich heute irgendwann, auf jeden Fall. Einen Tag ohne Klopapier stell ich mir nicht so prickelnd vor ;)

Ich denke momentan wieder verstärkt über einen Klinikaufenthalt bzw. Tagesklinik nach. Ich hab Angst mit der ambulanten Therapie keine grpóßen Sprünge mehr zu schaffen, weil meine Gedanken- und somit auch Verhaltensmuster absolut eingefahren sind.
Ich bin in Verhaltenstherapie, grunsätzlich geht diese ja davon aus, dass ich mein Verhalten ändere und sich die Probleme dadurch auflösen. Meine Therapeutin ist von dem Ansatz mit mir zwar schon abgewichen, weil das absolut keinen Erfolg brachte, aber das ist ihre Ausbildung. Ich bin wirklich froh, dass sie für mich da ist und möchte auch nicht mehr von ihr weg, aber auf der anderen Seite kann sie mir einfach nicht mehr effektiv helfen.
Blödes Dilemma, ich möchte doch keinen Therapeutenwechsel :/

Klinik, Tagesklinik, darf ich das überhaupt? Geht es mir dafür schlecht genug? Ja, zentrale Frage für mich. Ich wünsche mir so sehr, dass mir jemand in den Arsch tritt und sagt: "Hey, dir gehts beschissen, du gehst in ne Klinik, keine Widerrede". Ich will nur einfach keine Verantwortung für meine Entscheidung übernehmen. Ich will nicht übertreiben und meine Probleme größer darstellen, als sie sind. Es wäre der Horror für mich, in einer Klinik zu sein und zu bemerken, dass ich doch eigentlich im Vergleich zu den Mitpatienten nur "Problemchen" habe.

Freitag, 5. August 2011

Streit mit Eltern, Hilflosigkeit, Chaos in meinem Zimmer, einkaufen, gezielt die Rwgale nach Hochkaloriösem, in hohen Mengen Verzehrbarem, nachhause, Fressen.
Bis vor 2 Stunden lief mein Tag optimal, jetzt bin ich nur noch am Essen in mich reinzwingen, bei jedem Bissen schüttelt es mich, der süße Geschmack ist widerlich.

Weiter essen, auf mich wartet noch einiges!

Donnerstag, 4. August 2011

Wieder kurz vor ner Fressattacke, ich hasse diesen Druck, wenn sich alles nur noch um Essen dreht. Und das Einzeige, was man dagegen tun kann ist fressen. Hemmungslos. Auswegslos, scheiße :(
Ich lese momentan ein Buch, heißt "Essattacken" und ist von Heike Hinsen.. bin leider nur bis Seite 40 gekommen. Ich empfehle es jedem, der bereit dafür ist, sich selbst zu akzeptieren und auch respektieren.

Aber ernsthaft? Ich bin dafür nicht bereit, es wurde mir mit jeder Seite mehr bewusst, ich möchte mich nicht selbst lieben. Hört sich bescheuert an? Genau, das ist es auch. Arya hat ganz passend geschrieben: "Denn das ist die Natur einer Essstörung. Sie will überleben." So siehts aus, nur dass ich nicht sagen würde, dass es bvei mit hauptsächlich um eine ES geht, sondern um das komplette Konstrukt, das ich mir während meiner mittlerweile 17 Lebensjahre zusammengebastelt hab. Da gehts nicht nur um Essen, das ist ein neuer Aspekt.

Und in meinem Kopf ist "sich selbst respektieren, lieben, ..." gleichzusetzen mit "versagen". Ja, klingt ziemlich bescheuert, ich weiß. Aber wenn ich mich respektiere ´, hab ich den Faktor "Selbsthass" nicht mehr um mich anzutreiben. Wenn ich schon zufrieden bin, ist das Verbesserungspotential minimiert.
Zufrieden sein bedeutet, dass alles okay ist, wie es ist. Das wird es laut meinem Kopfkonstrukt aber nur sein, wenn "Dies und Das" eintritt. "Dies und Das" lassen sich austauschen, ist "Dies und Das" mal erreicht, wird dieses degradiert á la "War doch gar nicht so toll, freu dich doch nicht über so einen Kleinscheiß" und sofort durch ein neues Ziel ersetzt.
Ich glaub ich schreib grad recht wirr, weiß es aber nicht besser auszudrücken.

Aber genau weil ich mit dem aktuellen Zustand jetzt nicht (und auch sonst nie) zufrieden bin, darf ich mich nicht selbst lieben. Weil das wäre Versagen. Ich drehe mich im Kreis, JA!

Und im Endeffekt hab ich mir dieses Buch nur im naiven Glauben, dass es mir eine Patent-Lösung um FAs zu vermeiden, bietet geholt.
Die gibts nunmal nicht. Und ich will wieder abnehmen, ungesund, so schnell wie es nur geht. Ich will wieder nichts essen können und keine Fressattacken haben müssen.
Das will ich, ich will nicht gesund werden.

Blöde Erkenntnis und nimmt einem so ziemlich alle Perspektiven auf Besserung, wo ich mal wieder da angekommen wäre: Ich muss dieses Gedankenkonstrukt loswerden. Leider definiert es mich und sich selbst loszuwerden ist leider nicht ganz so einfach ;)

Tüdelüü.. ja. Also wer wirklich aus seinem Teufelkreis raus will und gesund werden möchte:

---> Heike Hinsen: "Essattacken - Ausbruch aus einem Teufelskreis" <---

Cheers.
Gerade geht's mir verhältnismäßig gut. Einen Arzttermin und einen Anruf wegen der Nebenjob-Sache hab ich geschafft.
Zwischendurch gings mir wirklich total beschissen.

Mein Zimmer wird zwar grad wieder kontinuierlich unaufgeräumter, aber ich das Bewerbungszeug hat jetzt Priorität.
Die nächsten 2,5 Wochen bis zur Thera halte ich mich mit 2 Arztterminen, ner Studienberatung und hoffentlich bald auch mit Fahrschule über Wasser. Mein wichtigster Anker ist trotzdem mein Termin beim Psychiater (den hab ich mal nicht zu den Arztterminen gezählt), der ist in 1,5 Wochen, also grad in der Mitte meiner Thera-Durststrecke. Das Tolle ist, dass mein Psychiater auch fast wie eine Art Therapeut ist, ich weiß, dass das nicht Gang und Gebe ist. Ich bin um meine Versorgung wirklich sehr froh.
"Möchten Sie das Spiel wirklich verlassen?"
"Spielstand vor dem Beenden speichern?"

Hat mich mal jemand gefragt, ob ich auf diesen ganzen Müll überhaupt Lust hab?
Verdammt, ich will nicht mehr :(
4,5 Stunden im Bett liegen, Mail von meiner Therapeutin, Selbstvorwürfe und einfach keine Lust noch irgendwas zu tun. Es ist einfach nur grauenhaft beschissen.
Mein Bestand an Hoffnung strebt gegen 0, mein diffuses Geflecht aus Ängsten lässt mich nicht los. Ich schaffs nicht.

Ich schaue in den Spiegel und sehe mich nur als hässliches, glänzendes und umnächtigtes Monster mit ner krummen Nase. Wieso ändert sich meine Selbstwahrnehmung zu dermaßen? Es tut weh, mich so zu sehen, denn ich weiß, dass auch ein paar Kilos weniger keine schönere Person aus mir machen. Ich hab Fressdrang, am liebsten jetzt ne dicke, fette PIZZA!
Wie ekelhaft..

Ich fühle mich einfach nur machtlos und ausgeliefert, ich will heute nicht nach einem Nebenjob suchen, muss es aber doch tun. Für meine Therapeutin, damit sie sich keine Sorgen macht. Damit meine Versprechen weiterhin Wert haben. Damit ich mir nicht vorhalten muss, dass meine Schwäche doch eigentlich nur gespielt ist. Damit ich weiterhin die Kontrolle hab (wie abstrus, die habe ich doch schon lang nicht mehr).

Aber eigentlich will ich nur schlafen. Irgendwann aufwachen, wenn alles, mein gesamtes Leben vorbei ist. Ich hab Angst vorm Leben.

Dienstag, 2. August 2011

Was bin ich, dass ich so tue als ob ich schlafen würde bzw nicht da wäre, wenn meine Mitbewohnerin da ist?
Was bin ich, dass ich meine Nacht zum Tag und umgekehrt machen wikk, nur um ihr nicht zu begegnen? Was läuft da falsch? :(
Warum haben mich irreale Ängste so dermaßen im Griff? :(

Bewerbungen schreiben.. Haha, wie? Ohne PC?

Ich versage doch. Meine Existenz ist kläglich!
Ich hab's nicht geschafft :(
Jetzt hat meine Thera 2 Wochen Urlaub, ergo 3 Katastrophen-Wochen auf mich gestellt.

Aber grad Hab ich verhältnismäßig wirklich viel Antrieb. Ich hab's geschafft mein Zimmer aufzuräumen und das ist irgendwie echt erleichternd.
Trotzdem häng ich grad nur rum. Fernseher ist aus, weil meine Mitbewohnerin gleich kommen müsste und ich nicht will, dass sie hört, dass ich hier bin.

Laptop immernoch kaputt :/ Neuer ist aber schon bestellt.

Ich muss mich bewerben, brauche irgendeinen Nebenjob! Bis Donnerstag muss ich meiner Thera Bescheid geben, wies darum steht. Wenns nicht klappt, kommt sie mit und versucht mir ne Stellr bei jemandem den sie kennt zu vermitteln.. Also ranklotzen, ich will die Stelle selbst "ergattert" haben!
Das Patensystem wird grade wiederbelebt, hab nu eine neue Nummer von einem Mädchen in meinem Alter.
Bin mal gespannt, hab sie nur mal kurz in der Praxis gesehen, Hallo gesagt und wieder weg, macht aber einen netten Eindruck :)

Jaja, ich kenn das schon, heute nach der Stunde geht's mir gut, bald kommt dann aber wieder das "Loch" zuruck.
Same procedure as every week, huh? ;)
Ich esse und esse und esse - ich hab nichtmal Appetit, es ist nur noch eklig.

Alles unterdrücken, Freude, Hoffnung, Trauer, (Selbst-)Hass.. Ich kann keine Emotionen mehr aushalten, ganz egal welcher Art.

Ich bekomm jetzt Medis wegen Hashimoto. Hashi kann Ursache für Depressionen und Gewichtszunahme sein, ist also ganz gut so.

Gleich Thera, auch gut so. Ich werd mir Mühe geben, ich muss das mit der Tagesklinik ansprechen. So kann's nicht weitergehen, ich kann so nicht.
Ich lieg schon wieder in einem Chaos von Zimmer, dabei hasse ich Unordnung doch so sehr. Ich bin nur grad nicht in der Lage, irgendwas zu ändern. Stattdessen hab ich Vollidiotin in meinem
Perfektionismus angefangen Unterhosen zu bügeln.. Was zur Hölle geht in mir eigentlich vor?
Leben - Jeder hat es
leben - alle können es, haben die Fähigkeit dazu

leben definiert Leben.

Ich lebe nicht und trotzdem wird das, was ich habe, als Leben bezeichnet.
Großer Mist. Ich sitze auf ner Bank in einer Gegend, in der ich davor noch nie war.. Ein Lied in Dauerschleife, viel Essen dabei.

Was bin ich nur für ein Ekelpaket? Ich will leben, aber ich glaub das benötigte Werkzeug hab ich verlegt :(

Montag, 1. August 2011

Nochmal ein Liter Bier, die selbe Ration wie vorgestern.. Mein Mund ist taub, ich Fresse trotzdem, ganz ohne Appetit. Ich sehe in den Spiegel, fühle mich fremd, hässlich und fett.

Aber vor allem fühle ich mich wie eine Simulatin.

Ich Vollidiotin!

Scheiße :(
Morgen nach Ser. Tagesklinik fragen, hoffentlich schaff ich's.