Mittwoch, 9. November 2016

It's a mess?

Mein Leben funktioniert; nach außen. Ich habe gute Noten in der Uni und engagiere mich ehrenamtlich. Ich bin meistens ziemlich geordnet und durchstrukturiert und meine Tage sind von morgens bis abends zugepackt, ich habe viel zu tun. Die meiste Zeit funktioniert mein Leben so gut, dass ich selbst glaube, dass alles gut ist.
Aber es kommen immer wieder stürmische Zeiten, die mich ins Wanken bringen und mir wieder bewusst machen, wie viel Dunkelheit in mir ist. Dann lese ich nachts wieder stundenlang Blogs - so wie in alten Zeiten - in der Illusion, dass mich das irgendwie zusammenhalten könnte.

Ich würde gerne sagen können, ich habe Angst vor dem Leben. Aber ich glaube ich habe einfach nur Angst vor mir selbst, vor dem ich, das Ich sorgfältig unter To-Do-Listen und Tagesabläufen beerdigt habe. Aber es ist nicht tot, es klopft am Sarg. Es möchte da raus.

Ich habe Angst;


vor mir?